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Dr. med. Peter Maß
Dr. med. Johannes Schücker
Gemeinschaftspraxis

 
Gastroenterologie - ambulante Endoskopie - Hepatologie
Fachärzte für Innere Medizin
Schwerpunkt Gastroenterologie

Die Magenspiegelung ist das Standardverfahren zur Abklärung von unklaren Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen und Schluckstörungen. Sie dient der Abklärung von Geschwüren, von entzündlichen Schleimhautveränderungen und von Tumorerkrankungen im oberen Magen-Darm-Trakt.

Zur Magenspiegelung kommen Sie am Tag der Untersuchung nüchtern in die Praxis, das bedeutet, dass Sie am Vortag bis 18.00 Uhr essen dürfen. Trinken ist bis zum Schlafengehen erlaubt.

Die Untersuchung wird mit einem dünnen, flexiblen Endoskop durchgeführt. Der Untersucher kann die Gerätespitze dabei in alle Richtungen steuern. Das Endoskopiebild wird live auf einem Untersuchungsmonitor angezeigt.

Für die Untersuchung reicht in der Regel eine örtliche Betäubung mit einem Rachenanästhetikum aus, um den evtl. Würgereiz zu unterbinden. Während der Untersuchung brauchen Sie keine Angst haben, dass Sie keine Luft

... wird auch Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) genannt, da bei der Untersuchung nicht nur der Magen, sondern der gesamte obere Gastrointestinaltrakt mit Speiseröhre, Magen und Zwöffingerdarm endoskopiert wird.

Gastroskopie - Magenspiegelung

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Polypentfernung

Polypektomie

bekommen, da Luft- und Speiseröhre zwar in den Rachen münden, aber sonst getrennt voneinander verlaufen. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, auch eine Proben-entnahme verursacht keine Schmerzen. Sollten Sie dennoch eine Sedierung (Schlafspritze) wünschen, so teilen Sie uns dies vorher mit. Nach einer Schlafspritze dürfen Sie allerdings nicht alleine die Praxis verlassen und das Führen von Fahrzeugen kann erst wieder am Folgetag erfolgen.

Nach der Rachenanästehsie wird das Endoskop unter Sicht in den Rachen, vorbei am Kehlkopf in die Speiseröhre eingeführt. Dann fährt man langsam die Speiseröhre bis in den Magen hinunter und inspiziert anschließend alle Anteile des Magens (Fundus, Korpus und Antrum.) Danach gelangt man durch den Pylorus (Magenausgang) in den Bulbus duodeni (Anfang des Zwölffingerdarmes) und untersucht den Zwölffingerdarm komplett.

Bei Schleimhautauffälligkeiten oder aber auch bei speziellen Fragestellungen werden Schleimhautproben mit einer Biopsiezange über das Endoskop entnommen. Diese Proben werden dann vom Pathologen histologisch (feingeweblich) untersucht.

Eine Magenspiegelung dauert in der Regel nur wenige Minuten.