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Dr. med. Peter Maß
Dr. med. Johannes Schücker
Gemeinschaftspraxis

 
Gastroenterologie - ambulante Endoskopie - Hepatologie
Fachärzte für Innere Medizin
Schwerpunkt Gastroenterologie

Labor

Zu unserer Labor- und Funktionsdiagnostik gehört zum einen die Untersuchung des Blutes. Dabei werden u.a. die Quantität und Qualität der Blutzellen untersucht. Es werden auch die Gerinnungswerte, die Elektrolyte, die Leber- und Nierenwerte, die Schilddrüsenwerte und die Blutsenkungsgeschwindigkeit bestimmt.

Zusätzlich können bei V.a. Lebererkrankungen bestimmte Serumwerte, wie auch der Eisengehalt des Blutes untersucht werden. Wichtig ist dabei auch die serologische Abklärung einer infektiösen Hepatitis (Hepatitis B und / oder C). Mittels PCR kann die Viruslast (Menge vorhandener Viren im Blut) ermittelt und dadurch die Notwendigkeit einer Behandlung bzw. der Behandlungsverlauf beurteilt werden.

Ist eine Tumorerkrankung bereits bekannt, helfen Tumormarker den Krankheitsverlauf zu beurteilen.

Hinzu kommen spezielle laborchemische Untersuchungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die klären, ob eine exokrine Pankreasinsuffizienz (eine Störung der Bildung der Verdauungsenzyme) oder ob z.B. eine chronische Pankreatitis (chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse) vorliegt.

Weiterhin helfen mikrobiologische Untersuchungen zu klären, ob eine Erkrankung vorliegt, welche durch Bakterien oder Viren verursacht wurde.

Ein wichtiger Test ist der Hämoccult-Test, ein Stuhl-Test, der Aufschluss über eine verdeckte Darmblutung gibt. Dieser Test wird 3 Mal durchgeführt. Sollte er einmal positiv sein, so muss

eine Darmspiegelung zur Klärung einer Darmblutung und vor allem zur Klärung seiner Ursache durchgeführt werden. Bei Nachweis von Blut im Stuhl muss immer eine Tumorerkrankung des Darmes ausgeschlossen werden.

Atemtests geben Aufschluss darüber, ob z.B. eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) oder eine Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit) vorliegt.

Mittels 13C-Atemtest wird kontrolliert, ob nach einer durchgeführten Eradikationstherapie (spezielle Antibiotika-behandlung), noch das Bakterium Helicobacter pylori vorhanden ist. Dieses Bakterium wird für die Entstehung von Magengeschwüren (Ulkus ventriculi oder duodeni) verantwortlich gemacht.